gelesene Bücher:
Brad Meltzer: Das Buch der Lügen
Cecily von Ziegesar: Gossip Girl - Ihr wisst, dass ihr mich liebt!
Ken Follett: Die Tore der Welt
Ann Pearlman: Der Christmas Cookie Club
Siegfried Lenz: Landesbühne
Rita Mae Brown: Virus im Netz
6 Romane mit insgesamt 2.836 Seiten.
gekaufte Bücher:
Ken Follett: Die Tore der Welt
Cecily von Ziegesar: Gossip Girl - Ihr wisst, dass ihr mich liebt!
geschenkte/getauschte Bücher:
Brad Meltzer: Das Buch der Lügen (vorablesen.de)
Siegfried Lenz: Landesbühne (Gewinn bei buch-bote.de)
Pearlman, Ann: Der Christmas Cookie Club (vorablesen.de)
Samstag, 31. Oktober 2009
Statistik für Oktober 2009
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Labels: Statistiken
Rita Mae Brown: Virus im Netz

Originaltitel: Pay Dirt, or, Adventures at Ash Lawn
Übersetzer: Margarete Längsfeld
Taschenbuch, 443 Seiten
Rowohlt, 1999
ISBN: 3-449-33155-1
Beschreibung:
Ein durchreisender Hell's Angel und der Bankdirektor von Crozet kommen ziemlich unsanft zu Tode, während ein Computervirus die Netze der Stadt befällt. Höchste Zeit für die Schnüfflerkatze Mrs Murphy und ihre Helferin, die Corgi-Hündin Tee Tucker, wieder einmal ihren Spürsinn unter Beweis zu stellen. Bis in San Franciscos verruchteste Bar führt sie die Jagd.
Erste Sätze:
"Gemütlich" war das meistbenutze Wort, um die Kleinstadt Crozet zu beschreiben, nicht "malerisch", "historisch" oder "hübsch". In Mittelvirginia im allgemeinen und Albermarle County im besonderen gab es jede Menge malerische, historische und hübsche Ortschaften, aber Crozet gehörte nicht dazu. Eine behagliche Geschäftstüchtigkeit herrschte in der Gemeinde.
Meine Meinung:
Ein vor sich hinplätscherndes Buch, dass mir wohl kaum in Erinnerung bleiben wird. Es war mir schon sehr schnell klar, wer der Täter ist und auch warum. Überraschungen boten sich da keine.
Auch war mir vieles viel zu konstruiert. Der Hell's Angel taucht Jahre nach einem wichtigen Ereignis auf, genau dann, wenn auch der Virus aktiv wird. Und ist dann noch rein zufällig so vertrottelt den falschen Namen der Person zu nennen, die er sucht - obwohl er weiß, dass sie einen anderen Namen trägt, welcher das ist und dass sie in Crozet unter dem falschen Namen keiner kennen kann. Ja klar.
Aber auch sprachlich handelt es sich keineswegs um ein Meisterwerk. Selbst die Tiere, welche ja angeblich den Reiz dieser Reihe ausmachen sollen, spielen nur eine untergeordnete Rolle und haben kaum nennenswerte Auftritte.
Bestenfalls Durchschnitt in der Menge der Krimireihen und wirklich keine Empfehlung für FRau Brown.
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Montag, 26. Oktober 2009
Siegfried Lenz - Landesbühne

Hardcover, 120 Seiten
Hoffmann und Campe, 2009
ISBN: 978-3-455-04282-5
Beschreibung:
Rätselhafte Dinge geschehen im Gefängnis Isenbüttel. Während einer Theateraufführung verlassen Häftlinge ungehindert das Gelände. Und kurz darauf feiert ein idyllisches Städtchen talentierte Schauspieler - die gar keine sind. Mit dem Hereinbrechen der Kunst und angetrieben von Gefühl, Leidenschaft und Phantasie entdeckt ein ganzes Gemeinwesen seine Möglichkeiten zu Größerem.
Und niemand scheint Verdacht zu schöpfen. Oder sind alle - der Indendant der Landesbühne, der Gefängnisdirektor, der Bürgermeister und die Bürger von Gronau - Teil einer grandiosen Inszenierung? Die Ausreißer selbst scheinen keine Ahnung zu haben. Werden sie zurückkehren in ihre Zellen?
Erste Sätze:
"Schau dir das an, Professor", sagte mein Zellengenosse, "komm her und schau dir das an." Er stand am vergitterten Fenster, ein kahlköpfiger Mann, der Ohrringe trug und zeigte hinab auf den Gefängnishof, wo das Tor geöffnet wurde und ein blauer Bus erschien.
Meine Meinung:
Warum auch immer, ich bin mit der Erzählung nicht warm geworden. Die Ereignisse nach dem Gefängnisausbruch waren zu surreal um noch glaubhaft zu wirken.
Die Deutschstunde von Lenz hat mir wirklich sehr gut gefallen und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Vielleicht bin ich deshalb so enttäuscht. Es ist eine nette Geschichte, die sich durchaus auch gut und flüssig lesen lässt., aber die Figuren bleiben für mich alle blass und distanziert. Beim Lesen hatte ich zwar ständig das Gefühl, der Text will mir irgendwas sagen, aber ich finde nicht raus, was.
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Labels: Belletristik, Rezension
Sonntag, 25. Oktober 2009
Ann Pearlman - Der Christmas Cookie Club

Originaltitel: The Christmas Cookie Club
Übersetzer: Christine Strüth
Softcover, 359 Seiten
Marion von Schröder Verlag, 2009
ISBN: 978-3-547-71158-5
Beschreibung:
Alle Jahre wieder treffen sich die zwölf Freundinnen in Marnies festlich geschmückten Wohnzimmer zum Christmas Cookie Club. Sie erzählen und plaudern, lachen und weinen, streiten udn versöhnen sich. Kein Thema wird ausgespart: Hat Tracy die große Liebe gefunden? Kann ein Rapper ein guter Vater sein? Wie bleibt Sex immer aufregend? Und wie bäckt man die köstlichen Cookies fürs Weihnachtsfest? An diesem ganz besonderen Abend sind die Frauen einander so nah wie nie - Freundinnen fürs Leben, was immer auhc geschieht.
Erste Sätze:
Ich bin die Nummer eins der Cookie-Hexen, daher trifft sich der Christmas Cookie Club bei mir - immer am ersten Montag im Dezember. Streicht es euch rot im Kalender an. Zwölf Frauen versammeln sich an diesem Abend zu einer Party, und jede von uns bringt dreizehn Dutzend Plätzchen mit, hübsch verpackt und natürlich selbst gebacken.
Meine Meinung:
Schon wenn man das Buch in die Hand nimmt, fällt einem der hübsch gestaltete plastische Einband auf.
Inhaltlich lässt sich das Buch in drei Teile einteilen - die eigentliche Handlung, die Rezepte und kurze Ausführungen über die wichtigsten Backzutaten.
In der eigentlichen Geschichte wird das Leben, bzw. eher wichtige Wendepunkte in ihrem Leben, der zwölf Club-Mitglieder und ihrer Familien erzählt. Das Treffen und die Verteilung der Cookies dienen dabei nur als Rahmenhandlung, welche die einzelnen Erzählungen zusammenhält und verbindet. Und das ist auch ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite, denn aufgrund von der Aufmachung und Beschreibung des Buches hätte ich mehr weihnachtliche Stimmung und Thematik erwartet. Die einzelnen Erzählungen über die verschiedenen Frauen und ihre Erlebnisse sind sehr schön geschrieben, so dass man sich die Personen sehr gut vorstellen und sich ins sie hinein versetzten kann.
Die Rezepte und die informativen Einschübe über Zucker, Gewürze und anderes fand ich überwiegend sehr ansprechend und toll. Einige Rezepte - besonders das für die Cheeseburger Cookies - werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
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Labels: Belletristik, Rezension
Dienstag, 20. Oktober 2009
Ken Follett - Die Tore der Welt

Originaltitel: World without end
Übersetzer: Rainer Schumacher, Dietmar Schmidt
Softcover, 1.215 Seiten
Weltbild, 2009
ISBN: 978-3-8289-8935-1
Beschreibung:
Wir schreiben das Jahr 1327. Vier junge Menschen versuchen in England ihr Glück zu machen: Der rebellische Merthin, ein Nachfahre des großen Baumeisters Jack. Sein Bruder Ralph, der in den Ritterstand aufstrebt. Das Mädchen Caris, das sich nach Freiheit sehnt. Und Gwenda, die Tochter eines Tagelöhners, die nur der Liebe folgen will. Und da ist noch Godwyn, ein aufstrebender Mönch, der nur ein Ziel vor Augen hat: Er will Prior der Abtei von Kingsbridge werden. Um jeden Preis.
Erste Sätze:
Gwenda war acht Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit. Darum hatte sie auch keine Angst, als sie die Augen öffnete und ringsum alles finster war. Gwenda wusste genau, wo sie sich befand: in der Priorei von Kingsbridge, in dem langen Steingebäude, dass alle "Hospital" nannten.
Meine Meinung:
Die grundlegenden Handlungsstränge unterscheiden sich nicht wirklich von denen des Vorgängerwerkes. Eine Gruppe von Leuten versuchte ihre (positiven) Ziele zum Besten von Allen zu verwirklichen und wird dabei von den anderen behindert. Aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl nur eine Neuauflage zu lesen, in der die Personen nur andere Namen hatten.
Der Roman ist sehr fesselnd und gut zu lesen. Im Vordergrund steht - im Gegensatz zu beispielsweise den Romanen von Gablé - das alltägliche Leben der Menschen in der Stadt, der Priorei und den Dörfern und ihren ganz normalen Schwierigkeiten und Probleme.
Die Hauptpersonen selbst sind plastisch beschrieben und werden einem schnell sympathisch, auch wenn sie alle etwas einseitig gezeichnet sind. Entweder sie sind gut oder sie sind böse, etwas dazwischen oder eine Veränderung gibt es nicht.
Alles in allem aber ein schönes Buch, dessen Lektüre ich - nach zwei deutlich schlechteren Büchern - sehr genossen habe. Es reicht nicht an seinen Vorgänger ran, ist aber nichts desto trotz gelungen.
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Labels: historischer Roman, Rezension
Samstag, 17. Oktober 2009
Cecily von Ziegesar - Gossip Girl: Ihr wisst genau, dass ihr mich liebt.

Originaltitel: You know you love me
Übersetzer: Katarina Ganslandt
Taschenbuch, 256 Seiten
Heyne, 2005
ISBN: 3-453-58016-8
Beschreibung:
Blairs Feldzug gegen Serena ist gescheitert. Das Blatt hat sich in punkto Beliebtheit längst gewendet, Serena ist wieder Mittelpunkt der Luxus-Szene. Die Jungs liegen ihr zu Füßen, neue Freundinnen scharen sich um sie. Auch Nate wendet sich endgültig von Blair ab. Doch plötzlich ist jemand an ihrer Seite, mit dem sie im Traum nicht gerechnet hat...
Erste Sätze:
"Auf dich, mein Blair-Bär!" Mr Harold Waldorf hob das Champagnerglas und prostete seiner Tochter zu. "Für mich bist du immer noch mein kleines Mädchen, auch wenn du jetzt in Lederhosen herumläufst und einen äußerst attraktiven Freund hast." Er sah Nate Archibald an, der neben Blair am Tisch saß, und bleckte die perlweißen Zähne im gebräunten Gesicht zu einem Lächeln.
Meine Meinung:
Vorneweg muss man sagen, dass ich zuerst die Verfilmung der Bücher kennen und lieben gelernt hab, bevor ich jetzt den ersten Band der Reihe gelesen hab - was meine Meinung wohl auch mehr oder weniger deutlich beeinflusst hat.
Ich hab die ganze Zeit während dem Lesen darauf gewartet, dass es endlich spannend wird, aber das ganze ist nur so dahin geplätschert, ohne dass sich wirklich viel ereignete. Alle Personen bleiben blass und leblos und ihre Handlungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar bzw. widersprüchlich. Auch fehlte mir die Verbindung zwischen Gossip Girl und der eigentlichen Handlung. Gossip Girl ist mir im Buch viel zu wenig präsent. Es gibt zwar zwischen den Kapiteln immer mal wieder ein paar Einschübe von ihr, aber die sind im Prinzip nur eine Zusammenfassung der bisherigen Handlung. In der Fernsehserie dagegen ist sie Teil der Handlung. Die Gruppe um Serena und Blair erwähnen sie und mit ihren - in der Verfilmung viel provokanteren und sarkastischeren Postings - beeinflusst sie den Lauf der Geschichte viel mehr.
Zusammenfassend ist es für mich mal wieder eine Bestätigung, dass einem immer entweder die Verfilmung oder das Buch gefällt. Meistens bevorzuge ich dann ja das Buch, aber hier ist es eindeutig die Fernsehserie.
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Labels: Belletristik, Jugendbuch, Rezension
Sonntag, 4. Oktober 2009
Brad Meltzer - Das Buch der Lügen

Originaltitel: Book of Lies
Übersetzer: Susanne Goga Klinkenberg, Ulrike Thiesmeyer
Taschenbuch, 443 Seiten
Rowohlt, 2009
ISBN: 978-3-499-25269-3
Beschreibung:
Der erste Mord der Menschheitsgeschichte: Kain tötet Abel. Über die Tatwaffe schweigt die Bibel.
1932 wird Mitchell Siegel mit drei Schüssen getötet. Sein Sohn träumt von einem unverwundbaren Helden, als Erwachsener wird er Superman erfinden. Der Mordfall bleibt ungelöst. Bis 70 Jahre später Cal Harper auf einen mit derselben Waffe verletzten Mann stößt. Doch bevor Cal Fragen stellen kann, werden beide von einem Fremden attackiert. Er trägt ein Zeichen: das Mal des Brudermörders Kain.
Erste Sätze:
Als Calvin Harper fünf Jahre alt war, riss ihm seine Mutter eines Nachts um drei Uhr plötzlich das Kopfkissen weg und behauptete Hausstaubmilben fräßen seine Haut auf. "Wir müssen das Kissen sofort wachen!" In dieser Nacht verwandelte sich seine Mutter in jemand anderen.
Meine Meinung:
Ein Thriller über ein biblisches Thema und die Institution Kirche spielt nahezu keine Rolle. Das finde ich schon mal positiv. Genauso wie die lakonischen Kommentare des Ich-Autors, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten.
Aber trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern. Es ist ein solider, spannender Thriller mit Spannung und einem interessanten Thema, aber er sticht für mich nicht aus der Masse an Verschwörungsthriller heraus. Sicher, Superman als Verschlüsselungsort für ein großes Geheimnis ist was neues und die Idee ist auch gut umgesetzt worden, aber trotzdem war vieles für mich sehr vorhersehbar gewesen, zum Beispiel die Identität des Propheten.
Und der Schluss war einfach nur enttäuschend und unbefriedigend. Das soll das Geheimnis sein, dem Geheimgesellschaften schon seit Jahrhunderten nachjagen? Also bitte. Da hätte ich mir was spannenderes gewünscht, so wirkte es ziemlich platt und auch unkreativ.
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